Planet Cruiser.

Namibia 2016. Hitze, Staub und ein Hoch auf Kabelbinder.

Mit etwas Verspätung kommt hier noch der Bericht unserer letzten Namibia Reise.


27.10.2016

Wir sind der Meinung, es wird mal wieder Zeit für eine Reise. Und da unser Transafrika Abenteuer mittlerweile knapp über zwei Jahre her ist, zieht es uns schon wieder auf den schwarzen Kontinent.

Es geht noch einmal in den Südwesten Afrikas. Uns zwar nach Namibia.

Dieses mal begleitet uns wieder unsere liebe Freundin Andrea.

Alle drei haben wir uns gerade eine Auszeit redlich verdient. Heute am Tag der Abreise bearbeiten wir noch bis 4 Stunden vor Abflug die letzten geschäftlichen Emails.

Aber um 17:30 geht es dann endlich mit der S-Bahn zum Flughafen. Und nach einem schnellen Check in bei der South African Airlines starten wir unserem Urlaub zum Runterkommen mit einem Aperol Sprizz an einer Flughafenbar.

Und da ist unser erstes „Hoppala“ auf unserem Trip. Hoppala ist mittlerweile ein Running Gag seit Andreas „Hupkonzert“ auf unserer letzten Reise.

Eine zu schwunghafte Handbewegung beim Erzählen und schon steht die Mitarbeiterin der Bar hinterm Tresen mit ihren Turnschuhen in einem Gemisch aus Scherben, Eiswürfeln und einer Lache Aperol Sprizz.

Tja…. Hoppala. Aber da wir mittlerweile schon auf Urlaubsmodus umgeschaltet haben, sehen wir das natürlich alles ganz locker. Die Bardame wirkte zunächst etwas genervt. Aber siehe da, man kann sich auch täuschen. Sie füllt Andreas Glas einfach nochmal kostenlos zur Hälfte voll. Sehr sympathisch.

Wir decken uns im Duty Free Shop schon mal mit Hochprozentigen ein. Schließlich wissen wir ja aus Erfahrung, dass wir für gemütliche Lagerfeuer Abende oder den ein oder anderen Sundowner immer eine gut gefüllte Bar im Auto brauchen.

Zum unangenehmen Teil des Urlaubs, nämlich den lagen Flug in der Eco der SAA, brauchen wir ja nicht wirklich was erwähnen. Außer, dass es uns dieses mal extrem anstrengend vorkam.

Um kurz nach 7:00 Uhr landen wir ziemlich „daloabat“, wie man in Bayern so schön sagt, in Johannesburg und zwei Stunden später geht es weiter nach Windhoek.

Endlich in Windhoek angekommen, wird, wie soll es auch anders sein, ausgerechnet Andrea mit ihrer Tasche zur Zollkontrolle gebeten. Ob die Dosen Schwarzwaldwurst, die Nutella Gläser oder die vielen Tüten Gummibärchen beim Röntgen der Tasche der nicht so ganz netten Dame vom Zoll wohl ein Dorn im Auge war?

Aber letztendlich ist dann doch alles in Ordnung und wir können zu Savanna, unserem Autovermieter fahren und unsere zwei Toyota Hilux in Empfang nehmen.
Wir hoffen, dass alles schnell über die Bühne geht, schließlich müssen wir ja noch Einkaufen und um 19:30 Uhr haben wir einen Tisch im bekannten Joe´s Beerhouse reserviert.

Die Fahrzeugübernahme geht auch eigentlich ganz schnell. Aber!!!! Hoppala! Andrea hat ihren Führerschein zu Hause vergessen. Ohne Führerschein in Afrika in eine Polizeikontrolle zu geraten kann ziemlich unangenehm werden. So, was nun? Jetzt muss Plan B her.

Der Autovermieter hat noch eine Kopie von Andreas Führerschein vorliegen. Aber die alleine ist ja nichts Offizielles. Also ist der Plan, einen Diebstahl des Führerscheins vorzutäuschen. So fahren wir jetzt erst mal zu einer möglichst kleinen Polizeistation und Andrea erzählt der Polizistin von dem Diebstahl ihres Geldbeutels samt Führerschein und dass wir ein offizielle Dokument benötigen, das wir im Falle einer Kontrolle vorzeigen können.

Nachdem die Dame dann alles fein säuberlich und handschriftlich aufgeschrieben hat, wird noch mit einem Holzscheitel ein Stempel auf das Papier gedrückt und wir düsen mit einem „offiziellen“ Dokument wieder ab. Alles klar, das passt.

Nach einem ersten Großeinkauf beim Super Spar kommen wir endlich auf dem Urban Camp in Windhoek an. Dachzelte aufklappen und ab unter die Dusche. So fühlen wir uns schon etwas besser und brechen auf zu Joe´s Beerhouse. Dort erwarten uns schon Dina und Tom. Die beiden, die quasi fast Nachbarn in München sind, haben wir vor zwei Jahren in Namibia kennen gelernt. Sie beenden heute ihre Reise durch Namibia und Botswana. Da passt es doch super, dass wir uns noch hier treffen können. Schließlich gibt es ja viel zu erzählen. Bei einem leckeren Oryx Filet und gutem Bier genießen haben wir einen sehr netten gemeinsamen Abend.
Aber irgendwann werden unsere Augen dann doch sehr klein und wir freuen uns nach einer schlaflosen Nacht im Flieger jetzt auf unser Dachzelt.

Nach unserer ersten Nacht im Dachzelt geht es noch kurz in die Stadt für ein paar Besorgungen, die wir gestern im Supermarkt nicht bekommen haben. Danach kaufen wir uns noch schnell das Permit für drei Nächte im Namib Naukluftpark.

Über die C28, die anfangs noch eine Teerstraße und dann eine gute Schotterpiste ist, cruisen wir gemütlich zu unserem ersten Ziel. Der Blutkuppe.

Auf dem Weg dorthin wird es hinter uns ziemlich dunkel. Bereits bei unserer Ankunft in Windhoek beim Autovermieter hat es die ersten Tropfen seit vielen Monaten Trockenzeit geregnet. Wir Regenmacher sind also wieder zurück in Afrika.

Dem Gewitter können wir aber immer wieder ein Stück vorausfahren. Die schwarze Front hinter uns lässt uns aber nicht unbeeindruckt.

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Als wir an der Blutkuppe ankommen, fühlt es sich für uns schon ein bißchen wie Heimkommen an. Somit müssen wir auch nicht lange nach einem schönen Stellplatz suchen.

Während Tom und Andrea ein wenig die Felsen der Blutkuppe erklimmen, kümmert sich Markus schon mal um das Feuer und den Sundowner.

Leider bläst uns immer wieder ganz schön der Wind um die Ohren. Aber außer ein paar Regentropfen bleibt das Gewitter Gott sei Dank in der Ferne. Nach ein paar leckeren Rinderfilets vom Grill  mit Kartoffeln lassen wir den Tag mit einigen Gläschen Wein (es sind auch nur wirklich kleine Gläser :-)) gemütlich ausklingen.

Als nächstes Ziel im Namib Naukluft Park haben wir uns für Mirabib entschieden. Von der Blutkuppe bis Mirabib sind es eigentlich nur ca. 80 Kilometer. Aber auf dem Weg dorthin plagt uns immer wieder mal ordentliches Wellblech auf der Schotterpiste. Gut durchgeschüttelt kommen wir rechtzeitig zum Kaffee an. Wir haben mal wieder ziemlich Wind, so dass Tom erstmal seine Phantom lieber nicht in die Luft schickt. Dafür machen sich Markus und Andrea zu Fuß auf um ein wenig die Landschaft zu erkunden.

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Unsere Tour führt uns nach Mirabib weiter über Hoada Richtung Küste. Wir können zusehen, wie sich die Temperaturanzeige im Auto von über 30 Grad immer weiter nach unten bis 15 Grad senkt, je näher wir an Walvis Bay kommen. Dort werden wir natürlich auch wieder von ordentlich Küstennebel empfangen. Wir fahren aber gleich weiter die Küste entlang bis nach Swakopmund. Hier wollen wir nochmal unsere Vorräte, insbesondere Fleisch und Trinkwasser auffüllen, bevor wir unsere Tour in den Norden starten. Da heute Sonntag ist und nicht alle Läden geöffnet haben, beschließen wir, morgen einzukaufen und gönnen uns einen leckeren Kuchen im Cafe Anton. Wären nicht die Angestellten dunkelhäutig, würde man meinen, man sitzt in einem Cafe in einer verschlafenen deutschen Kleinstadt.

Als wir zu unseren Autos zurückkommen, erwartet uns bzw. Andrea eine böse Überraschung. Sie hat beim Parken übersehen, dass das Beifahrerfenster noch offen ist. Blöder Leichtsinn in Afrika. Aber das iPad auch noch sichtbar hinter der Mittelkonsole liegen zu lassen, das läd natürlich zum Zugreifen ein. Und so war es dann auch….. Hoppala, iPad geklaut.

Wir fahren noch einmal kurz zum Cafe Anton, denn dort gab es wLAN, so kann Andrea wenigstens über Markus’ Laptop ihre wichtigen Passwörter online ändern.

Wir übernachten 30 km von Swakopmund entfernt bei Goanikontes. Das Gästehaus mit Campsite liegt in der bizarren Mondlandschaft. Gott sei Dank kommt heute der Küstennebel nicht bis dorthin.

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Nachdem alle Einkäufe erledigt sind, geht es an der Skelettküste entlang. In Henties Bay folgen wir der C35 in östliche Richtung und steuern auf die Spitzkoppe zu. Obwohl wir schon zum dritten Mal das „Matterhorn Namibias“ besuchen, ist es immer wieder eine faszinierende Landschaft und einfach toll, dort zu campen.

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Blöderweise haben wir ein Problem mit unserer Reserverad-Halterung. Irgendwas ist wohl im Gelenk der Halterung gebrochen. Das ganze hält zwar noch, aber in Hinblick auf unsere bevorstehende Route rufen wir lieber bei unserem Autovermieter an und fragen nach einer möglichen Werkstatt. Leider ist die nächste und beste Möglichkeit für eine Reparatur in Swakopmund. Also heißt es nochmal zurück, bevor es weiter in den Norden gehen kann.

Die Wartezeit während er Reparatur versüßen wir uns mit einem leckeren bayerischen Essen mit Weißbier im Swakopmund Brauhaus.

Gestärkt und mit reparierter Reserverad-Halterung können wir uns jetzt hoffentlich ohne weitere Verzögerungen Richtung Norden bewegen. Schließlich wollen wir ja, so unser Plan, nach Purros.

Als nächste Etappenziele auf dem Weg dorthin wählen wir zunächst den Brandberg, danach die Mowani Campsite in Twyfelfontein und schließlich einen wunderschönen Stellplatz an der Khowarib Schlucht. Hier bläst uns schon wieder ordentlich der Wind und Staub um die Ohren. Das kann ja heiter werden in Purros.

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Wir erreichen Sesfontein. Hier ist die letzte Möglichkeit, noch Diesel zu bekommen und somit füllen wir nochmal die Tanks auf und auch unsere Trinkwasservorräte stocken wir nochmal auf. Man weiß ja nie, was uns auf der weiteren Strecke erwartet. Zumindest keine Ortschaften mehr bis Purros. Und auch Purros besteht ja nur aus ein paar wenigen Hütten.

Kurz nach Sesfontein biegen wir links ab und es geht rein in das Flussbett des Hoanib. Jetzt heißt es erstmal Luft aus den Reifen lassen und dann muss Andrea zum erstem mal zeigen, was sie offroadtechnisch auf den bisherigen Reisen gelernt hat. Der erste Teil im Hoanib ist bekannt für sein Fesch-Fesch. Das ist extrem feiner Sand, vergleichbar mit Puderzucker. Fahrtechnisch zwar nicht so ganz schwierig, aber man kann sich ziemlich schnell so extrem einstauben, dass man gar nichts mehr sieht und in einem dunklen Auto sitzt.

Wir kennen das ja schon von unserer Reise mit MUZ und Andrea schlägt sich sehr gut im feinen Sand.

Als wir dann das Flussbett erreichen, gibt es eine Stelle, die zum Fahren nicht so ganz easy ist. Schräge, tiefe Furchen mit Wasser und Schlamm. Aber mit Untersetzung und Mut schaffen wir es mit beiden Fahrzeugen problemlos.

Entlang des Flussbettes treffen wir immer wieder auch auf Elefanten. Da Campen im Hoanib Flussbett verboten ist, fahren wir in einen Seitenarm und finden nach einer kurzen Strecke ein wunderschönes Plätzchen an einer Felswand und schlagen unser Lager dort auf. Markus fliest sogar noch extra das Badezimmer für die Outdoordusche. 🙂
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Die Sonne treibt uns heute sehr früh aus dem Dachzelt. Wenn man morgens keinen Schatten hat und die ersten Sonnenstrahlen um kurz vor 7:00 Uhr auf das Zelt scheinen, dann wird es sehr schnell mehr als kuschelig warm.

Nach dem Frühstück geht es für uns weiter den Hoanib entlang und wir treffen wieder auf eine Herde Wüstenelefanten. Trotz vieler Reisen in Afrika ist dies immer wieder ein toller Moment für uns. Gegen Mittag verlassen wir das Flussbett und bereiten „in the middle of nowhere“ einen leckeren Nudelsalat zu.

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Es geht weiter Richtung Norden unserem Ziel Purros entgegen. Mittlerweile haben wir das Flussbett des Hoanib verlassen und cruisen über flache, staubige Ebenen.

Auf einmal merkt Andrea beim Fahren, wie ein Schatten über ihr auftaucht, der dort definitiv nicht hingehört.

Hoppala!!! Das Dachzelt hat sich vom Dachträger gelöst und sich schon ordentlich nach außen geschoben. Na toll. Zwei von vier Schrauben sind weg. OK, die Pisten, die wir bislang gefahren sind, hatten es schon in sich. Aber wir sind eher der Meinung, dass die Schrauben vielleicht nicht ganz ordentlich befestigt wurden. Denn schließlich hatte Andrea ja ihr Zelt nochmal austauschen lassen. Ihr ursprüngliches war so verzogen, dass das Moskitonetz einfach nicht zu schließen war.

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So, und nun? Natürlich hat man solche Problemchen wieder mal in der Einsamkeit des Nordens Namibias. Sollte unser „wir haben ein Problem in der Purros Region Fluch“ etwa wieder weitergehen?

Wir sind halt nicht mit MUZ unterwegs und haben somit natürlich auch kein Werkzeug oder Schrauben dabei?
Aber…..Tom hatte zu Hause noch gesagt: „Lass uns Kabelbinder einpacken. Die kann man zur Not immer mal gebrauchen.“

Also, Dachzelt wieder gerade gerückt und so gut es eben geht mit 10 Kabelbindern am Dachträger befestigt. Der Deutsche TÜV wäre sicher nicht ganz glücklich über die Lösung, aber zu Afrika passt der Befestigungsstil ja schon wieder.

dsc_4426 dsc_4427 img_4664Andrea fährt nun vor uns, damit wir das Dachzelt immer ein wenig im Blick haben. Mit etwas langsamerer Geschwindigkeit und Vorsicht geht es aber dann ganz gut. Die Kabelbinder halten und wir erreichen schließlich am Nachmittag das Community Camp von Purros.

Schon ein spezielles Gefühl, schließlich hatten wir ja hier unsere Panne mit MUZ auf unserer Transafrika-Reise. Dies war schon ein einschneidendes Ereignis.

Heute, am nächsten Tag starten wir vormittags mit einem Ausflug in den Hoarusib Richtung Norden, ehe wir nach der Mittagspause in südliche Richtung in das Flussbett fahren. Die Landschaft hier ist einfach immer wieder faszinierend. Die Trockenheit rundherum und dann diese immergrüne Oase mit einigen kleinen Wasserstellen im Flussbett.
Es hat lange nicht geregnet. Für uns könnte ruhig noch ein wenig mehr Wasser da sein. Aber für ein bisschen Spritzen reicht es aus. Und an einer der schönsten Stellen des Flussbettes, an einer engen Felsdurchfahrt wandert auch noch ein Wüstenelefant mit uns durch die Engstelle. Ein sehr schöner Moment.

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Nach einer Nacht mit Elefantenbesuch auf der Campsite verlassen wir mit einem sehr guten Gefühl Purros. Der Purros-Fluch scheint gebrochen. Alles ist soweit gut gegangen. Hoffentlich bleibt das auch so.

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Unser Weg führt uns wieder zunächst in südliche Richtung zurück nach Palmwag. Nachdem wir die Veterinärkontrolle passiert haben, biegen wir links in östliche Richtung ab und überqueren den Grootbergpass. Fast oben angekommen fangen auf einmal alle Lämpchen unserer Instrumententafel wild an zu blinken.

Plötzlich sieht Markus ,wie Funken vorne links aus der Motorhaube sprühen. Wir halten sofort an und öffnen die Haube. Schnell sehen wir, dass die Halterung der Batterie locker geworden ist. Als Markus diese wieder in Position bringen will, funkt es erst nochmal ordentlich. OK, wir achten darauf, dass es nicht nochmal zum Funkenschlag durch Maße kommt und befestigen die Batterieklemmen …… na mit was wohl, ….. mit Kabelbindern. 🙂

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Nach dem kurzen Schreck kann es also wieder weiter gehen. Weit ist unser nächstes Ziel, die Hoada Campsite ja nicht mehr entfernt.

Am späten Nachmittag haben wir tatsächlich ein wenig Wind und Regen. Aber eigentlich nicht der Rede wert.    Zum Kochen ist schon wieder alles ruhig. Bis Markus beim Abspülen einen kurzen Schrei von sich gibt. Nein, er hat keine Spinne oder Schlange gesehen…. Andrea ist beim Abtrocknen der schwere, gusseiserne Topf aus den Händen geglitten und hat genau Markus´ Zeh getroffen.

Nach ein paar Gläschen Wein lässt der Schmerz dann doch etwas nach. Aber am nächsten Morgen dann schon der nächste Schreck. Tom hat schon mal Kaffee gekocht, Markus kriecht auch langsam mal aus dem Dachzelt. Nur Andrea ist schon auf Foto-Exkursion.

Nur…. sie ist schon ziemlich lange weg. Plötzlich hören wir in einiger Entfernung jemanden „Haaallllloooo“ rufen. Tom merkt gleich, das kann nur Andrea sein. Um Gottes Willen, hoffentlich ist sie nicht beim Fotografieren von einem dem zahlreichen Felsen gefallen und hat sich verletzt. Wir rufen zurück und versuchen die Richtung zu orten, aus der wir die Stimme gehört haben.

Nach einigen Rufen sehen wir Andrea auf uns zukommen. Sie ist Gott sei Dank nicht verletzt, sie hat sich „nur“ verlaufen und fand zwischen den ähnlich aussehenden Felsen nicht mehr zu uns zurück.
Puhhhh, auch wenn Andrea selbst ganz schön durch Wind ist, muss sie sich jetzt erst mal einen ordentlichen Anschiss abholen. Wir haben uns nämlich mächtig Sorgen gemacht.

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Wir fahren weiter nach Kamanjab. Dort lassen wir noch Andrea’s Dachzelt und unsere Batterie bei der Falkenberg Garage festschrauben, bevor es dann auf geteerter Straße immer weiter in südliche Richtung geht.

Hier noch ein paar Impressionen unserer weiteren Stationen:

Camping auf dem Farmgelände von Omandumba

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San Living Museum

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dsc_5010Camping Rostock Ritz

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Fahrt zwischen Rostock Ritz und Sesriem

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Spreetshoogte Pass

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Hauchabfontein

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Namib Rand

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Gecko Camp

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Namib valley of thousand hills

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In Windhouk lassen wir unsere Reise noch bei einem tollen Abendessen in der Stellenbosch Wine Bar ausklingen.

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