Planet Cruiser.

Durch das wilde Kaokoland nach Puros.

08.10. – 09.10.14 (Tag 24 und 25)

Wir starten gegen 8.30 Uhr und verlassen die Epupa Falls. Gegen 11.00 Uhr erreichen wir wieder Opuwo. Wir tanken natürlich wieder voll für unsere weitere Tour durch das Kaokofeld Richtung Puros. Das Einkaufen im Supermarkt erledigen wir gewohnt schnell, da insbesondere in Opuwo die Leute vor dem Supermarkt schon etwas anstrengend sind. Die Einkäufe schmeißen wir erstmal nur ins Auto und brechen auf. Wir fahren auf der D3703 über Kaoko Otavi Richtung Orupembe. Die anfangs sehr steinige und beschwerliche Piste wurde mit der Zeit dann mit Ausnahme von kleinen Pässen deutlich besser, da man viel in den Trockenflussbetten fährt. Dabei passieren wir bereits zum ersten Mal den Hoarusib und sehen immer wieder Zebras, Oryx Antilopen, Springböcke und Stausse.

Ca. 20 km vor Orupembe in der Nähe von Sanitatis (die Orte bestehen immer nur aus ein paar Hütten) schlagen wir in der tollen, bergigen Landschaft unser Lager auf (S18° 11’700“ E012° 47’073“).

Erstmal trinken gemütlich unseren Kaffee und merken dann, dass wir unmittelbar neben einem zurzeit verlassenen Himbakral campen. Natürlich respektieren wir den verlassenen Wohnraum und ich mach Fotos nur außerhalb des Krals.

kIMG_1363 kIMG_1373Am Abend grillen wir Rinderfilet und machen zum ersten Mal in unserem Potje ein fantastisches Kartoffelgratin. Auf einmal meint Markus “ schau mal, da am Hügel brennt es (er hat mal wieder keine Brille auf). Nein, sagt Tom, es ist der blutrote Vollmond, der gerade aufgeht. Wow, was für eine geile Stimmung zum Abendessen.

kIMG_1390 kIMG_1428 kIMG_1429Am nächsten Morgen geht es weiter durch das Chumeb Revier. Gegen Mittag erreichen wir nach einem steinigen aber tollen Pass das Hoarusib Flussbett. Dieses Tal wird bis zu den Dünen der Skelettküste durch unterirdische Quellen gespeist. Dadurch ist die Gegend eine immergrüne Oase in Mitten der Halbwüste und die Heimat vieler Tiere und insbesondere der legendären Wüstenelefanten.

kIMG_1452 kIMG_1446 kIMG_1437 kIMG_1434 kIMG_1471 kIMG_1457Da es bereits wieder Zeit zum Futtern ist, machen wir es uns unter einem großen Baum gemütlich. Leider muß jetzt eine Oryx Antilope ihrem Schattenplatz weichen (noch ahnen wir nicht, dass es uns kurze Zeit darauf genau so ergehen wird). Markus schmiert uns gerade Brote, als Tom plötzlich Knistern, Knacken und Affen schreien hört. Tom tippt auf Elefanten in der Nähe und schreit:“ los Markus, lass uns schnell zam packen und verschwinden“. Markus ist misstrauisch, aber schmeißt dann doch schnell die Schwarzwaldwurscht in den MUZ – Klappe zu und weg!! Keine 200 Meter entfernt bietet sich uns die Gelegenheit auf einen Hügel zu fahren. Von hier oben haben wir einen super Blick auf das Flussbett. Und siehe da…… 4 Wüstenelefanten die sich gemütlich von Baum zu Baum fressen. Also hat Tom doch einen guten Instinkt und Recht gehabt. Vielleicht sollte er Ranger werden?
kIMG_1465 kIMG_1460Nach weiteren 20 km erreichen wir am frühen Nachmittag das beliebte Community Camp von Puros (S18 44’128“ E012 56’633“) und werden dort schon von 4 Giraffen begrüßt. Wir können uns einen von 6 Campsites aussuchen, die alle so weit voneinander entfernt liegen, dass man meint, alleine im Busch zu campen. Man sollte auch nichts Essbares liegen lassen, da das Camp auch immer wieder von Wüstenelefanten durchquert wird.

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4 Kommentare

  1. Maria & Werner

    Wir waren vor ca. 18 Jahren da, aber es hat sich nicht wirklich verändert! Immer wieder eine Augenweide!!! Und ich bin froh, dass es die Wüstenelefanten immer noch gibt 🙂

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  2. Balz Halbheer

    Hallo Ihr zu zwei
    Von Pieter und Tanja aus outjo haben wir von Eurer aufwändigen Bergung vernommen und das alles viel schwieriger wurde als angenommen. Immerhin hat Euch jemand rausgeholt und der verlangte Preis schien mir sehr anständig. Wir sind einen Tag nach Euch in Outjo angekommen, als Ihr schon wieder auf dem Weg nach WDH ward. Hoffentlich verliert Ihr den Mut nicht. Nur – dieselbe Reparatur würde zuhause sicher das Doppelte kosten.

    Und eben, eigentlich suchten wir noch Einstelladressen in Kenya, ihr habt gesagt Ihr wüsstet da etwas.

    Zuhause ist traumhaftes Herbstwetter. Ich kann es nur kurz geniessen, denn am Dienstag verreise ich für einen Monat nach Sierra Leone unterstütze das Rote Kreuz in Logistik belangen.

    Viele Grüsse und lasst von Euch hören!
    Balz
    mail to: halbheer@fischerroadcargo.ch

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